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Donnerstag, 22. September 2016 um 14:20 Uhr

Schreiben an den Herrn Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und den stellvertretenden Ministerpräsidenten Thomas Strobl

Sicherung der Zukunft des Waldes – Änderung des Bundeswaldgesetzes in den Vermittlungsausschuss!

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann, sehr geehrter Herr stellvertretender Ministerpräsident Strobl,

im Namen der forstlichen Mitgliedsverbände der AG Wald Baden-Württemberg e.V. wende ich mich mit einer überaus eiligen und dringlichen und für die Wälder im Land und in der gesamten Bundesrepublik weitreichenden Bedeutung an Sie.

Am kommenden Freitag soll in Berlin die Entscheidung fallen, ob der aktuelle Entwurf zur Änderung des Bundeswaldgesetzes in den Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag eingebracht werden soll oder nicht. Der aktuelle Entwurf des Agrarausschusses des Deutschen Bundesrates DS 455/16 zur Änderung des Bundesjagd- und des Bundeswaldgesetzes wurde von Rheinlandpfalz und Hessen eingebracht und von dreizehn Bundesländern mit großer Mehrheit unterstützt. Auch Baden-Württemberg hat sich für diesen Änderungsentwurf bereits stark gemacht.

Der voran gegangene Entwurf des BMEL wurde im Juli diesen Jahres nach zweijährigem Ringen, nach einem gemeinsamen Antrag der Agrarminister, nach heftigen Diskussionen der forstlichen Interessensgruppen im Deutschen Forstwirtschaftrat, nach harter Diskussion innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und nach schwieriger, aber erfolgreicher Ressortabstimmung zwischen Bundeslandwirtschafts- und Bundesumweltministerium durch ein einfaches „nicht mit mir“ des bayrischen Ministerpräsidenten durch Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt zurückgezogen. Kein Ministerpräsident eines anderen Bundeslandes hat versucht, diesem Handeln Bayerns Einhalt zu gebieten. „Seit wann“, fragen sich die Forstleute im Land und in fast allen anderen Bundesländern, „ist der bayrische Ministerpräsident gegenüber dem Bundeslandwirtschaftsminister weisungsbefugt“?

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Freitag, 03. Juni 2016 um 09:56 Uhr

AG Wald überreicht Winterlinden an den neuen Landtag von Baden-Württemberg- für eine innovative, zuverlässige und nachhaltige Regierung

Herr Ulrich Burr, Erster Vorsitzender der AG Wald Baden-Württemberg e.V., überreichte als Glückwunsch Geschenk symbolisch an alle Abgeordneten des neuen Landtages Baden-Württemberg junge Winterlinden. Ein Setzling vom Baum des Jahres 2016 wurden der Frau Landtagspräsidentin Muhterem Aras MdL, dem Herrn Minister Hauk, der Frau Staatsekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und dem CDU Fraktionsvorsitzenden Herr Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL übergeben. Auch den Fraktionsvorsitzenden, Herrn Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL, Herrn Andreas Stoch und Herrn Andreas Schwarz konnte ein Bäumchen persönlich überreicht werden.

Übergabe der Linden an Herrn Minister Peter Hauk, Frau Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, 1. Vorsitzender der AG Wald Ulrich Burr und Frau Landtagspräsidentin Muhterem Aras MdL (Foto: MLR / Potente)

Früher gab es oft im Dorfkern eine große weit ausladende Linde, die Treffpunkt war, als Tanzlinde für Trauungen oder auch als Gerichtsbaum genutzt wurde. Sie war der Baum der Gastfreundschaft, der Zusammenkunft und der Weisheit. In diesem Sinne wünscht die AG Wald den übergebenen Setzlingen ein gutes Gedeihen und den Mitgliedern des Landtages ein gutes Gelingen bei der Bewältigung Ihrer neuen Aufgaben und Herausforderungen!

Im Herbst wird die AG Wald mit den Abgeordneten einen Winterlindenwald zu pflanzen. Als innovativer Wald der Abgeordneten des 16. Landtag von Baden-Württemberg wird dieser verlässlich für größtmögliche Nachhaltigkeit stehen. Die Abgeordneten können wahlweise auch selber Ihre Winterlinde an einen schönen Standort pflanzen.

Die AG Wald steht als überparteilicher Ansprechpartner mit gebündelter Expertise bei allen Waldthemen den Fraktionen und der Landesregierung zur Verfügung. Im Zentrum der Arbeit der AG Wald steht die Förderung des Bewusstseins für die Wälder und der Interessen aller der im / vom / für den Wald lebenden Menschen.

 
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Donnerstag, 17. März 2016 um 21:02 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ulrich Burr (1. Vorsitzender AG Wald BW e.V.), Dietmar Hellmann, Alfred Rupf, Prof. Dr. Bastian Kaiser (von links nach rechts)

 

GRÜNDUNG DER ARBEITSGEMEINSCHAFT WALD BADEN-WÜRTTEMBERG E.V.

Der bislang nicht registrierte Zusammenschluss von forstlichen Verbänden in Baden-Württemberg hat sich mit der Gründung eines gemeinnützigen Vereins eine neue Rechtsform gegeben. Die AG Wald BW firmiert nun als „Arbeitsgemeinschaft Wald Baden-Württemberg e.V. mit Sitz in Aalen. Das konstituierende Treffen mit Beschluss über eine Satzung und Wahl der Vorstandsmitglieder fand am gestrigen Tag, den 16. März 2016, im Haus der Abgeordneten in Stuttgart statt.

Gegründet im Herbst 2009 hat die AG Wald BW als bundesweit einziger Zusammenschluss den Wald als Politikum an oberster Stelle der Agenda. Als DIE Lobby für den Wald hat die AG Wald bisher eine Menge bewegt. Und das, obwohl sie bislang lediglich ehrenamtlich als Verbund von Gleichgesinnten operierte. Mit der Gründung des eingetragenen gemeinnützigen Vereins steht die AG Wald BW nun endgültig auf juristisch sicheren Füßen. Gute Voraussetzungen also, um weiterhin Waldthemen wie Biodiversität, Klimawandel, Energiewende, Erholung und Waldpädagogik ihren gebührenden Platz auf der politischen Bühne zu verschaffen und als übergeordnete Instanz stellvertretend für die Öffentlichkeit die Schutz- und Erholungs- sowie die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes für das gemeinschaftliche Wohl sicherzustellen.

Die AG Wald: ein bundesweit einmaliges Modell

Das gibt es bisher nirgends sonst in Deutschland: Vor sieben Jahren schlossen sich die vier forstlichen Verbände, Baden-Württembergischer Forstverein (BWFV), Bund Deutscher Forstleute Landesstelle Baden-Württemberg (BDF BW), Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Baden-Württemberg (SDW BW) und der Verein für forstliche Standortskunde und Forstpflanzenzüchtung (VFS) zur AG Wald BW zusammen. Dass sie sich gemeinsam für den Wald in Baden-Württemberg engagieren, ist ebenso innovativ wie produktiv.

Mit dem Waldgipfel kreierte die AG Wald ein Veranstaltungsformat, das durch aktuelle Themenwahl und den Besuch prominenter Gäste besticht. Die AG Wald hat in den vergangenen Jahren ihren maßgeblichen Einfluss auf die politische Arbeit über Stellungnahmen zu relevanten Entwicklungen, s. Bundeskartellverfahren, Ökokonto-VO, Waldnaturschutzkonzeption oder Nationalpark Nordschwarzwald geltend gemacht und veranstaltete politische Aktionen im Jubiläumsjahr „300 Jahre forstliche Nachhaltigkeit“ und im „Jahr des Waldes 2011“. Die AG Wald ist außerdem im Beirat verschiedener Gremien vertreten. Die langjährige Zusammenarbeit der Vereine hat das Vertrauen wachsen lassen und die Gewissheit, gemeinsam und vernetzt erheblich mehr zu bewegen als in Einzelaktionen. Mit der Registrierung des Vereins und geplanter hauptamtlicher Geschäftsführung sind nun alle einen wichtigen Schritt in Richtung Professionalisierung weitergegangen, um ihre Vision zu verwirklichen: dem Wald in Baden-Württemberg eine starke Stimme zu geben.

Die AG Wald: DIE Lobby für den Wald

Der neu registrierte Verein verfolgt das gemeinnützige Ziel des Naturschutzes und der Landespflege und will in gleichem Maße nach innen und nach außen wirken. Im Zentrum der Arbeit der AG Wald steht die Förderung des Bewusstseins für Wald und Politikberatung. Es ist geplant, die bewährten Veranstaltungsformate weiter auszu- bauen und die Finanzierung der Geschäftsführung über die Akquierung entsprechender Projekte zu sichern. Darüber hinaus soll langfristig die baden-württembergische Waldpolitik an die nationalen und internationalen Entwicklungen im Forst und Waldsektor angeschlossen werden und im Netzwerk innovative Lösungskonzepte und Beteiligungsformate entwickelt werden. Damit dies gelingen kann, steht die Gründung eines „Landeswaldverband“ (LWV BW) ganz oben auf der Wunschliste der Macher. Denn im Gegensatz zu dem Landesnaturschutzverband gibt es eine solche Einrichtung in Baden-Württemberg bislang nicht: trotz eines Waldanteils von knapp 40% an der Landesfläche! Der Landeswaldverband wird erstmalig allen Verbänden, die sich für den Schutz, die Erhaltung und die Weiterentwicklung eines multifunktionalen Waldes einsetzen, eine institutionalisierte Plattform bieten, sich zusammenzuschließen und überregional zu vernetzen. Neben dem Cluster entlang der Wertschöpfungskette realer oder materieller Güter wird ein ideelles Cluster entwickelt werden, das die wesentlichen Interessen und Entwicklungen in Gesellschaft und Wald aufzeigt und diskutiert. Dieses Netzwerk wird dazu beitragen alle Interessen am Wald so auszubalancieren, dass ein möglichst vielfältiger und multifunktionaler Wald erhalten bleibt.

Als Schnittstelle zwischen den Mitgliedern und als politische Beratungsstelle und Kompetenzzentrum für Waldfragen kann der Landeswaldverband die politische Einflussnahme auf Waldthemen professioneller und deutlich wirksamer voranbringen.

Die AG Wald: der Vorstand

Genauso vielfältig zusammengesetzt wie die Akteure der Forstwelt ist auch der Vorstand des neu registrierten Vereins. Erster Vorsitzender ist Bürgermeister a. D., Ulrich Burr aus Murrhardt, der über langjährige Berufserfahrung in der Kommunalverwaltung und in der Wirtschaft verfügt. Dietmar Hellmann, Vorsitzender des BDF BW, wurde zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Beide bilden zusammen mit Ulrich Kienzler, Präsident des BWFV in Stuttgart und Alfred Rupf, Vorsitzender des VFS in Freiburg, den Vorstand des Vereins. Die bisherige Koordinatorin der AG Wald, Jessica Meyer-Rachner führt weiterhin die Geschäfte des Vereins. Die Arbeit des Vorstands, insbesondere des geplanten Landeswaldverbandes, soll ein prominent besetzter Beirat unterstützen, bestehend aus politischen Repräsentanten und national bekannten Wald- und Forstexperten. Mögliche Mitglieder werden derzeit angefragt.

 
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Dienstag, 09. Februar 2016 um 07:32 Uhr

Die Wahlprüfsteine der AG Wald zur Landtagswahl 2016

Zur kommenden Landtagswahl in Baden-Württemberg am 13. März 2016 haben wir, die AG Wald, die Parteien um Antworten zu einer Reihe von Wahlprüfsteinen gebeten.

Unsere Fragen betreffen die fünf Themenbereiche: die zukünftige Organisation der Forstverwaltung, die Sozialpflichtigkeit des Waldeigentums, den Klimawandel, die Holzverwendung der öffentlichen Hand und den Ausbau von Windkraftanlagen/Erneuerbare Energien.


Die Wahlprüfsteine der AG Wald zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016


Die Antworten der Parteien finden Sie hier:

-> Die Antworten der SPD Landtagsfraktion

-> Die Antworten des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

-> Die Antworten der FDP

-> Die Antworten der CDU

 
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